Mittwoch, 14. Dezember 2011

Der Anfang vom Ende (Paraka-fucking-lo)

Servus.

Ich gestehe demütig ein, dass ich seit längerem nichts mehr gepostet habe. Es ist natürlich nicht so, dass hier nichts passiert wäre oder ich nichts erlebt hätte, was nicht wert wäre, niedergeschrieben zu werden. Mit Faulheit hat es auch weniger zu tun. Denn je näher der Tag der (ersten) Abreise zurück nach Hause rückt, desto mehr stellen sich die Gedanken der Heimkehr in den Vordergrund. Ich denke, die Erasmus-Studenten, die dies hier lesen, teilen diese Erfahrung. Die Tage werden nicht länger. Nein. Sie werden in der Tat immer kürzer. Die Wochen rasen nur so dahin. Nach meinem ersten Examen letzte Woche habe ich das besonders intensiv gespürt. Auch die Gespräche mit den anderen versteifen sich immer mehr auf die Themen "Datum der Abreise, Datum der Rückkehr" und dann natürlich auf den schlimmsten Punkt: "Und wann kehrst du endgültig zurück?". Augenscheinlich bin ich einer der ersten Rückkehrer, was für diejenigen, die noch bis zum Ende des Semesters bleiben und insbesondere für die, die noch bis Ende Juni in Griechenland verweilen, ein ständiger Grund für Melancholie oder umgekehrt ein Grund für Spott ist. Das Schicksal wollte es so, dass ich die engsten Freunde bei denjenigen gefunden habe, die für zwei Semester bleiben. Ein gemeinsamer Trip nach Ostdeutschland, Tschechien und Polen ist schon längst geplant. Auch meine Reise nach Paris und Rennes im Sommer ist schon in trockenen Tüchern. Also alles kein Grund für Wehmut und Schwermütigkeit. Obwohl man bei der ersten Verabschiedung für Weihnachten schon ein mulmiges Magengefühl hat.

Ich freue mich dennoch darauf nach KMS zurückzukehren. Wir sehen uns dann dort würde ich sagen! Stichtag: Montag, der 19.12. :)

Salute!


P.S.: Alle, die auf einen ausführlichen Reisebericht von meinem Trip nach Skopje & Tetovo (Mazedonien) hofften, muss ich leider vertrösten. Vielleicht werde ich ihn noch schnell verfassen. Doch erstens ist dieser Trip zu verrückt gewesen, um ihn eben mal abzutippen und zweitens liegt es wohl nahe ihn ausführlich mündlich überliefern. Parakalo.

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